Pass auf!

Wir sind im Jahr 2016. Noch immer bringen wir unseren Töchtern bei, aufzupassen daß sie aufpassen müssen, damit sie möglichst nicht Opfer von sexualisierter Gewalt werden, anstatt unseren Söhnen beizubringen, keine Vergewaltiger zu sein. Für eine solche Gesellschaft gibt es einen englischen Ausdruck: Rape culture. Diese Vergewaltigungskultur gehört zum Patriarchat und beides darf dann jetzt endlich auch mal in die Rakete.

Keine Schlammschlacht mehr

Auf einer Elternbeiratssitzung des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums beklagte eine Elternbeirätin, daß Kinder auf ihrem Schulweg zwischen dem Pleikartsförster Hof und Eppelheim ein kurzes Stück über einen unbefestigten Feldweg fahren müssten. Bei schlechtem Wetter und nach längerem Regen auch noch Tage danach sei dieser so stark verschlammt, daß er quasi nicht mehr befahrbar sei und die Kinder einen weiten Umweg fahren müssten. Sie bat die Vorsitzenden des Elternbeirates, sich bei der Eppelheimer Stadtverwaltung für eine Befestigung des kurzen Wegstückes einzusetzen.
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Wirtschaftsflüchtlinge?

Wirtschaftsflüchtlinge‬? Wißt Ihr, was Wirtschaftsflüchtlinge sind? Oder wer?

Ein F1-Rennfahrer, der nach Monaco oder in die Schweiz zieht, um keine/weniger Steuern zahlen zu müssen.

Ein bayrischer Fahrzeughersteller, der seine Motorradsurrogate in China fertigen läßt, weil nicht vorhandene Arbeitnehmerrechte/Umweltschutzgesetze auch kein Geld kosten.

Ein Druckmaschinenhersteller, der den Produktionsstandort wegen der hohen örtlichen Abgaben verläßt (, aber den weltbekannten Ortsnamen im Firmennamen behält).

Das sind Wirtschaftsflüchtlinge. Da ist sogar das Pejorativum1)Wikipedia-Lemma zu Pejorativsuffix angemessen.

Reblogged von shavelingground.

Fußnoten   [ + ]

Mein Senf zum GDL-Streik

Genauso, wie das Streikrecht nicht ohne Grund im GG verankert ist,
sollte Solidarität wieder wie selbstverständlich zu unserem
Sozialkapital gehören. Leider sehen viele Menschen nur noch ihren
eigenen Schaden oder Vorteil und ignorieren dabei die Nöte und
Bedürfnisse der Anderen.

Seit Jahrzehnten werden mit Blut, Schweiß und Tränen hart erkämpfte
Arbeitnehmerrechte immer weiter ausgehöhlt und kastriert. Wir sollten
mit den Menschen, die sich gezwungen sehen, für Ihre Rechte kämpfen zu
müssen, Schulterschluß üben und sie bestmöglich unterstützen.

Edit: Reblogged von shavelingground.

Achtung Bürgerwehr!

Derzeit findet mensch allerorten im Pfaffengrund Zettel an Laternenmasten geklebt. Der Text lautet (incl. aller orthographischen Fehler):

„ACHTUNG EINBRECHER im Pfaffengrund!!! Nachbarn Augen auf — schleichen, oder fahren vielleicht verdächtige Personen durch Ihre Wohngegend?? Lieber einmal zu viel die 110 rufen, als einmal zu wenig! Lasst uns alle zusammen halten und gegenseitig auf den Anderen aufpassen!! Riegel vor! Sicher ist sicherer.“

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